Museum


9 Stockwerke – 3 Jahrtausende Seefahrtsgeschichte


Bei aller hanseatischer Zurückhaltung:
Ein Tag im Internationalen Maritimen Museum Hamburg kann schneller und interessanter vergehen als anfangs vielleicht vermutet.

Hamburg ist das Tor zur Welt. Und der Weg durch drei Jahrtausende Seefahrtsgeschichte führt über das Internationale Maritime Museum. An historischer Stätte im Herzen der Freien und Hansestadt Hamburg, im traditionsreichen, wunderbar restaurierten Kaispeicher B, wird das Meer lebendig – und alles, was dazugehört. Auf neun Stockwerken, passend Decks genannt, sind die große Freiheit des Wassers, die Entwicklung der Schifffahrt und das Entstehen weltweiter Handelswege zum Greifen nahe.

Eine Ausstellungsfläche von gut 12.000 Quadratmeter.


Die Ausstellungsfläche umfasst gut 12.000 Quadratmeter. Museumsgäste können stundenlang über große wie kleine Ausstellungsstücke staunen und dabei eine Menge erfahren. Kontraste machen den Reiz: Das Modell des Segelschiffs „Wapen von Hamburg III“ ist 4,30 Meter lang, während die Nachbildung einer Jolle gerade mal fünf Millimeter misst. In der unkomplizierten, familienfreundlichen Institution in Hamburgs HafenCity, einem Leuchtturm maritimer Vielfalt, sind mehr als 55.000 Schiffsmodelle zu sehen.

Und noch viel mehr: faszinierende Gemälde aus mehreren Jahrhunderten, kostbare Globen, historische Seekarten und Meeresatlanten, Erinnerungsschätze aus aller Welt. Beispiele sind handgemalte Kronenkompasse, Sextanten, Orden, Uniformen, Porzellan der ersten Kreuzfahrtdampfer, legendäre Knochenschiffe, Originaldokumente von Napoleon und Lord Nelson.

Wer möchte, kann sich von mehrsprachigen, auch mit QR-Codes abrufbaren Informationen begeistern und vom Fernweh inspirieren lassen. Viele der von Museumsgründer Prof. Peter Tamm in aller Welt gesammelten Exponate haben einen einmaligen Charakter und einen unschätzbaren Wert. Unterschiedliche Themeninseln auf den Decks sind kenntnisreich gegliedert und liebevoll in Szene gesetzt. Das Ziel: wissenschaftliche Inhalte unterhaltsam zu vermitteln. Gastfreundschaft, auch Schulklassen gegenüber, eine zertifizierte Barrierefreiheit und ein weltoffener Geist werden großgeschrieben.

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